Und diese Herausforderung mit der Polymerisierung, die würdest du im Grunde genommen auch dann erst quasi beurteilen können oder beurteilen, wenn im Grunde genommen das Material auch einmal aufgereicht wurde.

Also ich hätte jetzt gefragt, besteht denn die Chance, die Qualität des Materials jetzt schon quasi in dem Zustand, so wie es da jetzt quasi vorliegt, schon zu beurteilen und zu sagen, ich gehe da schon mal ran und ziehe mir Proben und mache dann im Grunde genommen schon mal so eine erste Voreinschätzung?

Haben wir gemacht.

Also wir haben aus den Mustern, die wir, also aus dem Muster zurückgebaut ist, als die Jungs alle da waren, haben wir auch Muster geschnitten, die nicht so aussahen wie da jetzt in der Mulde.

Und da werden noch die ganzen.

Da ist ein bisschen dreckigeres Zeug dabei.

Ja, aber es ist halt im Vergleich zu einem Fließstoff ist es immer noch klinisch rein, zum Glück.

Aber wir haben halt Muster genommen, die mechanisch ungeschädigt waren oder weitgehend ungeschädigt sind

und haben die bei uns in der QS in der Prüfung.

Ich kenne die Ergebnisse noch nicht.

Da sieht man einmal, also der typische Alterungsversuch ist ja, man prüft eine Nullprobe

dann werden die den Umweltbedingungen ausgesetzt in der Regel in einem beschleunigten Verfahren

und danach werden wieder Dehnung und Festigkeit geprüft.

Und das machen wir jetzt letztendlich auch.

ist immer ein bisschen

herausfordernd an solchem Material, weil

man nie, also man findet

erfahrungsgemäß kaum

so viele Stücke

um die Streuung zu

gering, also um die Streuung abzudecken

die wiederum

alle optisch unversehrt

sind, sondern man hat eigentlich immer

irgendwie, also irgendwie ein Stablose

oder ein Knotenlose oder irgendwie

sowas oder hat einen Hack, deswegen ist das

immer so ein bisschen, mal gucken, was wir da rauskriegen.

Aber das machen wir und man kann auch ein paar chemische Untersuchungen machen.

Die dauern allerdings. Das werden wir auch machen.

Jetzt hattest du vorhin im Grunde genommen schon MAS genannt.

Würdest du tatsächlich sagen, dass das im Grunde genommen nochmal so ein Ansatz wäre?

Dass wir da mit denen nochmal ins Gespräch gehen und sagen, wie sieht es aus?

Wollt ihr nochmal Material von uns haben? Könnt ihr das nochmal durchsetzen?

Also genau, das würde ich gerne machen.

Ich würde gerne MAS nochmal in die Spur schicken.

Die werden mit dem Material deutlich glücklicher sein.

Wenn da noch Dreck drin ist, der fällt tatsächlich raus.

Wenn da jetzt noch ein paar Steine mit drin liegen

das fällt mit Schütteln raus.

Und die Anhaftungen am Material sind da

also da, wo der Boden ein bisschen lehmiger ist

ein bisschen schluffiger oder so

da hast du Anhaftungen in den Rillen, in der Prägung.

Das ist aber kein Vergleich zu dem, was wir beim PP hatten.

mit dem Fließstoff.

Ich kann da ja mal einhaken.

Wir haben da einmal den Glührückstand

schon ermittelt, letzte Woche.

Die Werte sind

recht gering. Da hatten wir nämlich

um die 0, 2%

Glührückstand.

Da ist das Verhältnis.

Beim anderen hatten wir 3 oder 4.

5.

Teilweise 5 bis 6.

Das war ja deutlich höher.

Aber das war dann das gereinigte Material.

Jetzt sind wir ja im Grunde genommen

sind wir ja im vorgereinigten Material.

Also wenn du das noch reinigen willst

dann musst du es waschen.

Und ob sich das lohnt

weiß ich nicht.

Weil waschen heißt ja auch

also dann mache ich es nass

dann muss ich es dann nachher wieder trocken machen.

Ja.

Das ist ein wahnsinniger Energieaufwand.

Und das heißt jetzt aber auch

wenn man jetzt mal die Mengen im Grunde genommen

so ein bisschen rückwärts rechnet

da sagt ihr, braucht im Grunde genommen für euren Prozess

ihr verliert im Grunde genommen

und dass man jetzt mal hochrechnet, was wir denn an Material quasi zerkleinern müssten

also bei Cockmal liegen haben müssten, damit wir im Grunde genommen auch eine vernünftige Größenordnung haben

die am Ende dann für euch auch reicht.

Ja, also wir haben jetzt gesehen, dass wir in unserem Produktionsprozess

kommen wir mit einer Tonne schon ein ganzes Stück weit.

Ja.

Ich würde mich aus dem Fenster lehnen und würde sagen

Die Ratio ist bei dem Produkt besser, also bei dem Polyester-Gitter, besser als bei dem PP-Kombi-Grid

weil eben viel Gewicht in dem Fließstoff steckte, durch Feuchtigkeit, die da drin gehalten wurde und durch Boden, der da drin fest hing.

Ich kann mir also gut vorstellen, dass die Ratio besser wird.

Den Verlust, den wir bei der Kondensation haben, also bei der Nachpolymerisierung

Also, den müssen wir jetzt gucken, wenn wir bei uns, wir haben aus Produktionsgründen ein Durchlaufsystem. Da fällt immer oben Material rein und unten wird was abgezogen. Und über die Verweildauer zwischen oben und unten, also die Geschwindigkeit, mit der das durchläuft, bestimme ich, wie viel ich da kondensiere. Man kann auch zu viel kondensieren.

Das bedeutet aber auch, damit ich die Zeit bestimmen kann

muss ich also erstmal mein Material durchfahren

ich sag mal in 10 Stunden

dann mache ich die Messung, stelle fest

ah, hat noch nicht gereicht

und fahre dann sozusagen, erhöhe die Verweildauer

ziehe nach 15 Stunden nochmal ab

stelle fest, hat immer noch nicht gereicht

dann habe ich immer diesen einen Abzug, der ist immer weg.

Den kann ich auch oben nicht wieder reinschmeißen

weil wenn ich den oben wieder reinschmeißen würde

Dann hat er ja schon 10 Stunden noch einen Buckel.

Ja, klar.

Das Material ist also verloren.

Deswegen würde ich das ungern bei uns machen.

Und unser System ist dafür ausgelegt, 24-7 unsere Anlagen zu versorgen.

Da geht richtig Material durch.

Es gibt diese Technik auch in Taumelbehältern.

Wie ein Schnellkochtopf, Material rein, Deckel zu.

Also Gegenteil vom Schnellkochtopf genau genommen.

Deckel zu, Vakuum drauf, Temperatur drauf.

und unter Schutzatmosphäre, ich glaube Stickstoff

kommt da rein, wird das dann

gemacht und da kann man

so habe ich das verstanden

machst den Deckel auf, nimmst ein Schäufelchen raus

prüfst das

Deckel wieder zu

Status wieder herstellen

weitermachen, da verliert man deutlich

weniger. Ist für den echten

Produktionsprozess eben undankbar, weil man

immer diesen Batch hat, der ist dann

fertig und den muss ich dann irgendwo

für uns ist das aber

für zwei Tonnen durchaus überschaubar.

Das vorneweg.

Insofern bei der Ratio

wenn ich mal 1 zu 5 oder 1 zu 4 annehme

sind wir bei 8 bis 10 Tonnen

die wir brauchen.

Von der Baustelle kriegen wir

das vermutlich mengenmäßig

ohne große Probleme

wenn wir das wollen.

Die Kosten sind natürlich nicht unerheblich.

Wir haben jetzt alleine für die ersten zwei Mulden

David war es glaube ich

haben wir schon fast 5000 Euro

allein an Transportkosten bezahlt.

Ja, und da waren wir jetzt ungefähr bei zwei Tonnen Material pro Container.

Also wir haben jetzt vier auf dem Hof liegen, ne?

Ja, genau.

Ja, wir hatten auch, wir hatten geschätzt gestern

haben gesagt, wahrscheinlich so zwei, wenn es wirklich zwei Tonnen sind.

Also vier Tonnen, sagt er, liegen da schon.

Ja, also, wie ich das jetzt richtig verstanden habe

in zwei Containern, ne?

Zwei Tonnen pro Container.

Genau, quasi zwei Tonnen pro Container aufgeteilt, ja.

Ja, das passt.

die anderen waren, haben wir gestern nachguckt

drei bis fünfeinhalb Tonnen pro

Container, was wir da jetzt zum Beispiel

aus Badenburg hatten. Deswegen kommt das sehr gut hin

mit den zwei Tonnen.

Da sieht man mal, wie viel Material

am Fließstoff selber haften bleibt.

Also da geht schon ordentlich Geld rein.

Das heißt, wir hätten wahrscheinlich schon die ersten

20.000 Euro

ausgegeben, nur um das Material durch Deutschland

gefahren zu haben.

Ja, das ist die Frage. Das lässt sich nicht optimieren. Die Zerkleinerer von Lindner sind ja zum Teil auch mobil. Also den Uraku.

Ja, aber die Kosten für das Ding hin und her zu fahren, haben die damals auch gesagt, das steht in keinem Verhältnis.

Ja, jetzt nicht den von

Kockmann, aber den von Lindner zu sagen, wenn

die da einen haben, zu sagen, wir haben

im Grunde genommen, das ist die Frage, ich meine

das wäre ein Anruf bei den Kollegen.

Ich habe ja den

Kontakt, da könnte ich ja mal nachfragen

und sagen, wenn wir da einen hätten, dass wir das vor Ort

machen könnten, dann müssten wir nicht das

das, ich meine

wir müssen natürlich die Rahmenbedingungen haben, so wie

wir es ja bei Kockmann auch haben, dass wir da irgendwo Gelände hätten

wo wir sagen, da könnten wir hin und da könnten wir das

machen. Ja, also da habe ich

Prinzip überhaupt gar nichts gegen. Also wir wollen ja am Ende des Tages, will ich ja nicht die ganze Deutschland über Kockmann ziehen.

Ja, eben.

Also wir suchen ja sowieso schon lange, das haben wir auch schon, also wir suchen ja schon lange an verschiedenen Orten Deutschlands Entsorger, die wir unseren Kunden auch schlicht empfehlen können.

weil man was sagen kann, ihr möchtet euer Zeug loswerden

wendet euch mal an ABC.
