Ja, ich denke, das wird gehen.

Also, wir hatten ja gesagt, die Handmonster, die wir jetzt an Frank verschickt haben, die hätten wir tatsächlich gerne wieder, weil die einfach nicht repräsentativ sind.

Die kann man mal so auf so einer Veranstaltung, kann man die mal hochhalten und kann die zeigen.

Alles fein.

Aber wenn da irgendeiner, also bevor ich richtige Muster rausgebe, möchte ich den Prozess im Griff haben.

Ja.

Es ist ja nicht auszuschließen, dass mal irgendeiner so ein Muster nimmt und bei sich mal in eine Prüfmaschine einspannt oder sonstiges damit macht.

Dafür kennen wir unsere Wettbewerber ja nun auch gut genug.

Das machen wir ja auch nicht anders bei Gelegenheit.

Und da möchte ich halt ungern solche Muster im Umlauf haben.

Aber im Oktober kriegen wir das sicherlich hin, dass wir was Repräsentatives haben, was man vorzeigen kann und wo man auch irgendwie dann vielleicht sogar was verteilen kann.

Das muss man mal gucken.

Ja gut, ich glaube, ums Verteilen geht es gar nicht mal unbedingt, weil diejenigen, die da sind, kommen ja jetzt aus diesem Forschungsbereich.

Die werden sich vielleicht der ein oder andere wird vorbeigucken, aber ich glaube nicht, dass wir das jetzt großartig aus der Hand geben.

Müssten wir jetzt nicht, also ich hätte es gesagt, es sind irgendwelche Exponate, die man zeigt, aber nicht jetzt, um sie weiterzugeben.

Aber das müsstet ihr entscheiden.

Genau.

Und wir müssen, also das werden wir auf jeden Fall hinkriegen, damit was rauskommt.

Und wenn wir sie im Zweifelsfall nochmal wieder auf unserem Handschweißtisch machen, dann kriegen wir schon was hin.

Uns ist eigentlich mehr daran gelegen, dass wir jetzt auch die Eignung wiederum noch einmal nachweisen.

Also Einbaubeschädigungsversuch, Rausziehversuch, was da alles so dran hängt.

Also auch die, sozusagen die Anwendungsversuche, nicht nur unsere Laborversuche für Zugfestigkeiten und ähnliches

sondern eben auch die geotechnikspezifischen Prüfungen einmal durchzurattern.

Da erwarte ich auch nichts anderes.

Also da wird sich möglicherweise im Schärfversuch und im Herausziehversuch die entsprechend proportional geringere Knotenfestigkeit widerspiegeln.

Aber ansonsten erwarte ich da eigentlich auch keine Überraschungen.

Aber dafür brauchen wir halt auch nochmal Material, dass wir das alles einmal durchnugeln und uns einfach auch einen Haken dran gemacht haben.

Aber dass ich das jetzt richtig verstehe, sind das jetzt Sachen, die ihr jetzt bei euch macht oder die wir jetzt im Rahmen des Vorhabens im Grunde genommen zusammen machen?

Oder wie soll man das machen?

Die würde, das habe ich noch nicht entschieden, aber es spricht jetzt so ganz spontan nicht viel dagegen, das im Rahmen des Vorhabens gemeinsam zu machen.

Wenn ihr da, also ich sage mal, Einbaubeschädigungen können wir nicht.

Schärfversuche und sowas können wir machen.

Ausziehversuche können wir auch machen.

Die können wir selber machen.

Also wer das jetzt ausführt, ist ja auch noch eine zweite Sache.

Die Ergebnisse daraus, wenn da jetzt nicht eine ganz furchtbare Katastrophe rauskommt

fällt mir jetzt gerade kein Grund ein, warum die nicht veröffentlicht werden sollten.

Denn die werden eher für uns sprechen.

Ja, das wäre ja im Grunde genommen, wäre das ja wirklich eine gute Aufteilung, ein guter Ansatz noch.

Und in der Form, das müssen wir vielleicht dann mal gemeinsam überlegen, wie wir da jetzt im Grunde genommen rangehen und was wir da jetzt noch machen.

Also für mich ist ja jetzt im Grunde, wenn das jetzt soweit, also den Fahrplan da nochmal zu diskutieren, wäre jetzt so der nächste Schritt.

Aber die grundsätzliche Sache ist, Material jetzt von MAS und so weiter ist jetzt auch gar nichts mehr da.

Da seid ihr habt ja alles aufgebaut.

Wir haben alles.

Wir haben noch, keine Ahnung, lass es noch 10 Kilo irgendwo sein.

Wir haben noch, ich weiß nicht, ich habe 30 Kilo, glaube ich, an den, wie heißt der, hier von Telalux geschickt.

Der hat da, Herzog, genau.

Der hat da jetzt nochmal zwei verschiedene Dosierungen an seinem Marker rein dosiert.

Das wollten wir eigentlich vor der Gitterproduktion machen, hat dann zeitlich nicht mehr geklappt, ist aber auch müßig.

Also wir werden das jetzt bei uns nochmal über den Versuchsextruder ziehen.

Er braucht irgendwie 5 oder 6 Gramm, um da nachweisen zu können, dass man das nachweisen kann.

Das werden wir noch machen und ansonsten sind wir blank, was das Material angeht.

Wir haben noch, korrigiert mich ihr zwei, ich glaube 5 oder 6 Tonnen bei Kockmann stehen.

Aber nur, um jetzt den Versuch nochmal zu wiederholen, müssen wir halt die ganzen Kosten hin- und hertransport nochmal reinigen, nochmal abrattern, nochmal durch, nochmal extrudieren und so weiter.

Das müssen wir alles nochmal machen und nochmal bezahlen, nur um festzustellen, dass es wieder geht.

Also da weiß ich nicht, ob es das wert ist.

Also ich weiß nicht genau, dass es mir das nicht wert ist.

Nein, also das hätte ich jetzt, da hätte ich jetzt tatsächlich auch gesagt, das würde ich jetzt mit dem Material nicht unbedingt nochmal wieder machen.

Wenn wir sagen, wir haben jetzt das Reziklat im Grunde genommen aufgebaut, das ist ja gut, das ist ja dann noch in Ordnung.

Und würde dann eher darüber nachdenken, das war so ein bisschen jetzt auch der Punkt, was wir jetzt mit dem anderen Material, was bei Kockmann da jetzt noch liegt

was wir jetzt im Grunde genommen ja noch in der Diskussion hätten für vielleicht den dritten Versuch.

Das müssen wir jetzt gleich anschließend nochmal überlegen, was wir damit noch machen.

Aber ich würde jetzt nicht nochmal mit den Ballen, die bei Kockmann liegen, da nochmal weiteres anfangen.

Also ich neige dazu, die Ballen, die bei Kockmann liegen jetzt zu entsorgen.

Also vielleicht einen behalten als, wie soll ich sagen, als Musterquelle, aber ansonsten den Rest.

Da sehe ich keinen Mehrwert mehr drin im Moment.

Für uns, das habe ich ja schon ein paar Mal gesagt, für uns wäre jetzt interessant den anderen Rohstoff.

Wir haben ja jetzt eine Baustelle, bei der wir Polyester ausbauen.

Das ist diese Bahnbaustelle, meinst du?

Und ohne Fließstoff, also es ist kein Kombi, also ohne Fließstoff.

Das dürfte alles in allem nochmal dankbarer sein, hat aber ein paar andere Challenges.

Das Material ist für den Geogitter recht alt, das hat um die 20 Jahre auf dem Buckel.

Auch in vielleicht einer Umgebung, die nicht so zuträglich war, also die war auf Rüttelstopsäulen im weitesten Sinne.

Also es waren verschiedene Varianten, aber war im Grunde immer Zement beteiligt.

Ortbetonsäulen, Rüttelstopsäulen und Jet Drouting war glaube ich auch noch dabei, irgendwie sowas.

Also da könnte durchaus ein bisschen was am Polymer passiert sein.

20 Jahre alt, aber eben im Vergleich sehr sauber.

Also ich habe das gesehen und habe gesagt, ich habe mich total gewundert, dass das wirklich noch so, dass das schon so alt sein soll, dieses Material.

Ich habe das Fotos gesehen davon und Tim und Antonis waren ja da vor Ort und haben sich das mal angeguckt.

Und das ist ja wirklich, sieht ja wirklich noch sehr sauber aus.

Also gar kein Vergleich zu dem, was wir bisher so kennen.

Und das fände ich natürlich auch nochmal spannend.

Das habe ich gestern auch gesagt, wenn man da jetzt nochmal wirklich einsteigt und überlegt, was man mit dem Material wirklich machen könnte.

Ja, also das Material, das ist jetzt auch kein, ein bisschen keine Betriebsgeheimnisse.

Polyester wird etwas anders behandelt als Polypropylen.

Polypropylen kaufst du und verarbeitest das im Wesentlichen.

Bei Polyester geht es um die intrinsische Viskosität.

Also IV-Wert heißt das ist im Grunde das Pendant zum MFI.

Und den kann man beeinflussen durch Polymerisierung, also durch SSP, Nachpolymerisierung, Solid State Polymerizing.

Und dieser IV sinkt mit der Zeit wieder ab.

Also es ist im Grunde beschreibt, wie langkettig die Polymere sind.

Also wenn du Polyester kaufst, dann sind die vergleichsweise kurzkettig und wir kondensieren das dann nochmal hoch.

So nennt sich das.

Also unter Vakuum, Wärme und Stickstoffumgebung bilden sich noch mehr längere Polymerketten, was dann dankbar ist.

Und das Ganze durch Alterung zerbrechen die aber wieder.

Das heißt, wir müssten, das verhält sich einfach ganz anders.

Das altert wirklich im Gegensatz zu PP, was eigentlich nur unter UV so richtig altert.

PO- und pH-Werte tun ihr Übriges dazu.

Das ist auch nicht gut.

Deswegen setzt man Polyester und nicht so gerne im Kontakt zu Beton ein.

Die Kollegen von Nyska nehmen dafür dann PVA.

Das ist ein bisschen einfacher zu verarbeiten in deren Technik.

Also das erstmal vorweg.

Das hat dann eine andere Challenge.

Wir müssen jetzt dieses Material zurückbauen, reinigen, extrudieren und müssen dann mal gucken, was der IV-Wert ist und Molekulargewicht und Molekuleingruppen.

Und das dann nochmal wieder so hochkondensieren, dass wir glauben, dass wir es a. verarbeiten können und b. die geforderten Eigenschaften rauskriegen.
