Und ob sich das lohnt, weiß ich nicht.

Weil waschen heißt ja auch, also dann mache ich es nass, dann muss ich es dann nachher wieder trocken machen.

Das ist ein wahnsinniger Energieaufwand.

Und das heißt jetzt aber auch, wenn man jetzt mal die Mengen im Grunde genommen so ein bisschen rückwärts rechnet

da sagt ihr braucht im Grunde genommen für euren Prozess.

Ihr verliert im Grunde genommen, dass man jetzt mal hochrechnet, was wir denn an Material quasi zerkleinern müssten

also bei Kockmann liegen haben müssten, damit wir im Grunde genommen auch eine vernünftige Größenordnung haben

die am Ende dann für euch auch reicht.

Also wir haben jetzt gesehen, dass wir in unserem Produktionsprozess kommen wir mit einer Tonne schon ein ganzes Stück weit.

Ich würde mich aus dem Fenster lehnen und würde sagen

die Ratio ist bei dem Produkt besser, also bei dem Polyester-Gitter besser als bei dem PP-Kombi-Grit

weil eben viel Gewicht in dem Fließstoff steckte durch Feuchtigkeit, die da drin gehalten wurde und durch Boden, der da drin festhing.

Ich kann mir also gut vorstellen, dass die Ratio besser wird.

Den Verlust, den wir bei der Kondensation haben, also bei der Nachpolymerisierung

den müssen wir jetzt gucken, wenn wir bei uns, wir haben aus Produktionsgründen ein Durchlaufsystem.

Da fällt immer oben Material rein und unten wird was abgezogen.

Und über die Verweildauer zwischen oben und unten, also die Geschwindigkeit, mit der das durchläuft

bestimme ich, wie viel ich da kondensiere.

Man kann auch zu viel kondensieren.

Das bedeutet aber auch, damit ich die Zeit bestimmen kann, muss ich also erstmal mein Material durchfahren.

Ich sage mal in 10 Stunden.

Dann mache ich die Messung, stelle fest, ah, hat noch nicht gereicht.

Und fahre dann sozusagen, erhöhe die Verweildauer, ziehe nach 15 Stunden nochmal ab, stelle fest, hat immer noch nicht gereicht.

Dann habe ich immer diesen einen Abzug, der ist immer weg.

Den kann ich auch oben nicht wieder reinschmeißen, weil wenn ich den oben wieder reinschmeißen würde

dann hat der ja schon 10 Stunden noch einen Buckel.

Ja, klar.

Das Material ist also verloren.

Deswegen würde ich das ungern bei uns machen.

Und unser System ist dafür ausgelegt, 24, 7 Uhr unsere Anlagen zu versorgen.

Da geht richtig Material durch.

Es gibt diese Technik auch in Taumelbehältern.

Also wie ein Schnellkochtopf, Material rein, Deckel zu, also Gegenteil vom Schnellkochtopf genau genommen

Deckel zu, Vakuum drauf, Temperatur drauf und unter Schutzatmosphäre, ich glaube Stickstoff kommt da rein.

Wird das dann gemacht und da kann man, so habe ich das verstanden, machst den Deckel auf

nimmst ein Schäufelchen raus, prüfst das, Deckel wieder zu, Status wieder herstellen

weitermachen, da verliert man deutlich weniger.

Ist für den echten Produktionsprozess eben undankbar, weil man immer diesen Batch hat

der ist dann fertig und den muss ich dann irgendwo, für uns ist das aber für zwei Tonnen durchaus überschaubar.

Das vorneweg.

Insofern bei der Ratio, wenn ich mal 1 zu 5 oder 1 zu 4 annehme, sind wir bei 8 bis 10 Tonnen, die wir brauchen.

Von der Baustelle kriegen wir das vermutlich mengenmäßig ohne große Probleme, wenn wir das wollen.

Die Kosten sind natürlich nicht unerheblich.

Also wir haben jetzt alleine für die ersten zwei Mulden, David waren es glaube ich, Nicke einfach

haben wir schon fast 5.000 Euro alleine an Transportkosten bezahlt.

Ja und da waren wir jetzt ungefähr bei zwei Tonnen Material pro Container.

Also wir haben jetzt vier auf dem Hof liegen, ne?

Ja.

Genau.

Ja, wir hatten auch, wir hatten geschätzt gestern, haben wir gesagt, wahrscheinlich so zwei

wenn es wirklich zwei Tonnen sind, ne?

Also vier Tonnen, sagt ihr, liegen da schon?

Ja, also, wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, in zwei Container, ne?

Zwei Tonnen pro Container.

Genau, quasi zwei Tonnen pro Container aufgeteilt, ja.

Ja, das passt die anderen waren, hab ich gestern nachguckt, drei bis fünfeinhalb Tonnen pro Container

was wir da jetzt zum Beispiel aus Badenburg hatten.

Deswegen kommt das sehr gut hin mit den zwei Tonnen.

Ja, da sieht man mal, wie viel quasi der Material noch am Fließstoff selber haften bleibt.

Also, das ist schon, da geht schon ordentlich Geld rein, ne?

Das heißt, wir hätten wahrscheinlich schon die ersten 20.000 Euro ausgegeben

nur um das Material durch Deutschland gefahren zu haben.

Ja, das ist die Frage, das lässt sich, und das lässt sich nicht optimieren.
