Ja, gut. Dann hätten wir das soweit klar, aber jetzt eben tatsächlich den Ball einmal Richtung Höchstkörper. Mal sehen, wie sieht das aus? Wie ist bei euch jetzt gerade so der Stand und wie kommen wir da jetzt auch in Richtung dritter Großversuch vielleicht da auch noch weiter? Kannst du da was zu sagen?

Ja, also bei uns ist es so, wir könnten uns auch eventuell vorstellen, den Versuch noch zu machen, nochmal mit einem PP-Material, um den noch ein bisschen zu verbessern, den Prozess.

Gerade weil ja unser Aschegehalt sogar größt höher war als beim ersten Großversuch.

Dazu fehlt uns aber gerade noch das Material und da bin ich noch dran, dass wir das bekommen.

Weil sonst wird es natürlich schwierig.

Aber für mich wäre jetzt nochmal so die Frage,

auch mit dem Material, was wir jetzt im Grunde genommen generiert haben bei MAS,

da wolltet ihr ja auch nochmal so ein bisschen in eure Vorkette gehen

und gucken, was da im Grunde genommen auch für eine Beurteilung vorliegt.

Da gibt es teilweise bisher, ist noch nicht so erfolgreich, aber da steht noch Rückmeldung aus, jetzt im August nach der Urlaubszeit. Von daher würde ich da eventuell jetzt auch nochmal auf die Uni Leeds zugehen. Den Kontakt hatten wir von Telga Lux ja bekommen, dass ich das parallel nochmal prüfe, ob man eventuell da auch was hinschicken könnte und den Versuch da macht.

Ja, weil ich meine, das wäre ja im Grunde genommen an der Stelle für uns auch wichtig, dass wir sagen, wir haben jetzt im Grunde genommen diese Materialien von MAS und jetzt bei Nauwe im Grunde genommen auch die klare Aussage.

Wir kriegen das im Grunde hin, da tatsächlich auch neues Material zu generieren mit einem Anteil von 20 bis zu 100 Prozent.

Und deswegen wäre so die Frage, das müsste wir für euer Material auch in der Form als Aussage zumindest generieren und sagen, okay, geht oder geht nicht oder geht bis zu dem Anteil.

Das wäre natürlich schon schön, wenn man da irgendwo, wir können das jetzt nochmal weitergehend optimieren,

aber wir würden natürlich jetzt so ein bisschen, wie soll ich sagen, so ein bisschen ins Blaue hinein.

Also erstmal wäre es ja, glaube ich, wichtig, nochmal so ein abschließendes Fazit auch zu haben.

Wo stehen wir denn eigentlich, bevor wir da jetzt noch einen Versuch machen und sagen,

wir gehen da jetzt wieder in die Vollen bei MAS und haben da im Grunde genommen

aber noch nicht so richtig eine Einschätzung.

Genau, ja, also das wäre auf jeden Fall wünschenswert, dass wir das könnten

und auch da erstmal eine Einschätzung haben, die bekommen wir, wie gesagt, hoffentlich jetzt in den nächsten Wochen.

Aber parallel gucke ich halt trotzdem schon, dass wir eventuell an Material kommen,

weil es höchstwahrscheinlich ist, dass wir mit dem Material eventuell nicht weiterkommen.

Ja, also ich frage das deshalb jetzt auch so ein bisschen, ich sage immer fast penetrant nach,

weil ich bin gerade dabei, den Antrag auch zu formulieren für die kostenneutrale Verlängerung.

Und in dieser kostenneutralen Verlängerung würde natürlich, anerzend das, was wir gerade besprochen haben, ganz klar als Argument im Grunde genommen auch, glaube ich, sehr gut rübergebracht werden können, dass wir sagen, wir haben da nochmal die Chance mit 20 Jahre altem Material entsprechende Tests auch durchzuführen, die uns da sicherlich nochmal gute Erkenntnisse bringen.

Und das wäre natürlich das Gleiche für euch dann auch nochmal zu sagen, wir haben jetzt auf der einen Seite Erkenntnisse in die eine oder andere Richtung, das kann ich gar nicht weiter kommentieren und dann im Grunde genommen eben dann auch jetzt nochmal den guten Grund zu sagen, wir gehen dann nochmal im Grunde in die Tiefe und nehmen euch da jetzt auch mit in die kostenneutralen Verlängerung.

Sonst könnte man sich natürlich auch fragen, müssen wir dann für alle kostenneutral verlängern oder ist das im Grunde genommen dann nur für einzelne Partner wirklich sinnvoll? Das ist genau die Frage, wie ziehen wir da an der Stelle auch die Argumentation dann auf?

Also ich sehe das jetzt, ich habe das gestern auch nochmal bei uns intern gesprochen,

wir müssen ja nicht jetzt, ich sage mal, auf Teufel komm raus, Taylor Lux oder den Kollegen Herzog mitnehmen

in die kostenneutrale Verlängerung, das können wir ja im Grunde genommen auch wirklich für Einzelne

dann tatsächlich auch so ein bisschen separieren.

Also von daher, das haben wir an anderen Stellen auch schon mal praktiziert.

Aber es sollte natürlich irgendwo sinnvoll und schlüssig sein.

Und wenn das finanziell auch machbar ist,

und das sehe ich ja im Augenblick so bei euch auch,

dann wäre das durchaus, denke ich, auch nochmal eine spannende Alternative zu sein.

Da hängt man nochmal ein halbes Jahr dran.

Ja, auf jeden Fall.

Gut.

Gut, ich will vielleicht an dieser Stelle noch einmal kurz den Hinweis geben, weil wir sind ja auch in den, es gibt ja die sogenannten Querschnittsfragen im Rahmen dieses Kultverbundes.

Und da sind wir letztendlich auch mit verschiedenen anderen Projekten immer wieder im Gespräch und da haben wir eine Anfrage bekommen von Dr. Schlummer, der das Thema chemisches Recycling, er macht im Grunde genommen so einen Löseprozess.

Ich weiß nicht, ob ihr davon schon gehört habt, die Fraunhofer Kollegen sind da ja unterwegs und das macht er jetzt im Grunde genommen für verschiedene PET-Schalen, glaube ich.

Für PET-Schalen macht er das und da hat er uns jetzt angesprochen, ob wir eventuell auch Interesse hätten, mit unserem Material letztendlich auch in diese Versuche mit reinzugehen,

weil er auch mitbekommen hatte, dass wir eben zum Teil auch mit so einer Rest-Mineralik zum Teil auch Probleme haben.

Und wir haben uns darüber ausgetauscht.

Und wir waren eigentlich so, wir waren zu dritt, also Antonius, Tim und ich,

und waren eigentlich so vom Gefühl her auseinandergegangen.

Wir schicken ihm mal so einen Musterbeutel und dann soll er mal ein bisschen lösen

und dann mal gucken, was geht.

Jetzt habe ich gestern ein Angebot gekriegt und er möchte für diese Versuche 30.000 Euro haben.

Und da haben wir dann gestern auch dankend abgewogen und haben gesagt,

naja, okay, da hatten wir jetzt ja eure Ergebnisse auch noch nicht so in der Form

und haben gesagt, ja, okay, vielleicht brauchen wir es dann doch nicht.

Wir können auch mit dem Material so leben.

Also ich werde jetzt mit ihm nochmal sprechen und sagen,

das haben wir uns dann schon auch ein bisschen anders vorgestellt.

Und von daher bin ich da jetzt auch ein bisschen zurückhaltender,

zu sagen, wir wollen da noch gemeinsam was machen.

Also die Option steht da im Raum,

aber ich bin da jetzt auch nicht bereit, in der Größenordnung Geld auszugeben

für so einen Versuch, wo er dann irgendwas auflöst.

und wir am Ende des Tages klar eine Möglichkeit haben

und wahrscheinlich wird es auch funktionieren.

Aber im Grunde genommen, wenn es dann jetzt schon in den Versuchen so teuer ist,

dann sagte Tim gestern auch nochmal, was heißt das denn?

Er ist im großtechnischen Maßstab.

Kann billiger werden, muss nicht.

Ja, also nur vielleicht zu euch zur Information.

Wir sind da mit verschiedenen, unter anderem Gruppen auch im Austausch.

Aber an der Stelle ist dann doch gerade erst mal so ein bisschen

die Zusammenarbeit da ein bisschen zurückhaltender.

Das liegt sich mit meiner Erfahrung mit Fraunhofer. Die sind halt auch professionell.

Nein, das ist gar nicht böse, sondern alles ist professionell.

Aber die leben davon, dass die an alles eine Zahl dran schreiben.

Und die müssen halt letztendlich, die Lanze möchte ich für sich mal brechen, die müssen halt davon ihr Personal bezahlen.

Die leben ein und ausschließlich davon, dass sie in Forschungsvorhaben tätig sind oder ihre Forschungsdiensteinsung verkaufen.

Deswegen wundere ich mich nicht, dass die eben solche Preise aufrufen.

Ja, das kann ich auf der einen Seite nachvollziehen, auf der anderen Seite im Gespräch wurde es aber auch so ein bisschen so dargestellt, dass wenn wir mit ihm das zusammen machen und er gegenüber den anderen, also insbesondere auch den Projektkoordinatoren darstellen kann, dass wir zusammenarbeiten über die Projekte hinweg, die verschiedenen Verbundprojekte hinweg, dann kann ihm das auch gegenüber dem Projektträger so ein bisschen in die Karten spielen, von wegen kostenneutrale Verlängerung.

Aber dass wir diesen Gefallen dann für 29.000 Euro bezahlen, das war dann doch ein bisschen zu vieles gut.

Und von daher müssen wir mal gucken. Also das ist ja gut.

Inhaltlich wäre ich schon daran interessiert, weil das ist ja immer das, was korportiert wird.

So nach dem Motto, dann fängst du ja auch wieder von vorne an.

In dem Moment, wo diese, also die machen ja wieder Monomere aus dem Material, können dabei letztendlich Fremdfraktionen abscheiden. So richtig gerne, wir hatten mal Kontakt mit auch so einem Start-up aus dem Fraunhofer aus Merseburg, so richtig gerne haben die Fremdmaterialien auch nicht, also Fremdstoffe, sondern die sind mehr so drauf aus, ich sag mal Kompositmaterialien zu verarbeiten, also quasi die typische Chipstüte mit ihren sieben Lagen.
