und wir haben dann das gleiche, einmal aufschmelzen, also einmal granulieren,

aufschmelzen oder schreddern, aufschmelzen zu neuen Pellets,

nochmal aufschmelzen zu einem neuen Stab.

Das ist also im Grunde die gleiche Genese, die jetzt dieses RC-Material hat

und da sehen wir eigentlich noch keinen Unterschied bei einem einmaligen Durchlauf.

Also das kannst du dann nachher technisch betrachtet nicht von Virtual Material unterscheiden.

werden wir hier vermutlich durch die Mischung der MFIs,

aber noch viel wahrscheinlicher dadurch, dass wir Restmaterial, also Asche,

da werden noch feine Bodenbestandteile drin sein,

die machen uns die Dehnung kaputt insbesondere.

Das sind halt beim Zugversuch dann Störstellen,

die den wirksamen Querschnitt verringern.

Und dann reißt es da an der Stelle.

Das Prinzip kennt man ja. Bei Zugabe von Glasfaser zu Kunststoffen werden die steifer. Die Dehnung geht runter, aber die Festigkeit in der Regel auch, also mindestens die Zugfestigkeit.

Das war jetzt kein unerwarteter Effekt.

Und da muss man sich dann auch die Karten legen, ob eben die Werte noch für die Anwendung reichen.

Ja, okay.

Wir haben ja jetzt nur gegen unsere Datenblätter verglichen.

Mehr können wir an der Stelle ja nicht machen.

Okay.

Okay, dann mache ich mal weiter.

Ja, wie schon gesagt, dann haben wir es noch mit 20% RC-Anteil versucht, probiert und das lief echt gut. Also wir haben dann Virgin-Materialien zugefügt und unser Master-Batch. Die Stäbe sind nicht mehr gerissen und so ist auch nicht großartig was aufgefallen, außer dass die Stäbe leider wieder etwas breiter und dünner waren.

Aber das war jetzt nicht so signifikant.

Also es war alles noch im Toleranzbereich für den 40-40er-Stab.

Von daher war das alles ganz gut.

Die Festigkeiten im Vergleich, die habe ich jetzt nur mit dem 40-40er-Stab verglichen.

Da waren wir ja nahezu gleich, nur dass die Dehnung etwas drunter war mit 16 Prozent im Vergleich zu dem 40-40er-Stab.

Und auch bei der Bruchspannung sind wir ja gleich, sagen wir mal.

Also jetzt bei dem Stab hier bei dem 20% Regenumann waren wir etwas besser bei der Brustspannung, liegt aber auch am Querschnitt.

Genau, dann haben wir noch die Stäbe genommen und sind damit auf unseren Versuchsschweißtisch gegangen.

Das habt ihr ja schon gesehen, die Muster habt ihr ja auch mal in der Hand gehabt.

Da ging es eigentlich hauptsächlich nur darum zu schauen, okay, lassen sich die Stäbe verschweißen.

also noch gar nicht so Richtung Festigkeiten

dafür müssen wir dann nochmal

auf die Gitternlage und dann

richtig vergleichen, aber

bei dem

wir haben es trotzdem einmal geprüft

bei dem 20% RC

Gitter

waren die Festigkeiten schon vergleichbar mit dem

40-40er Gitter

aber bei dem

100% RC Anteil Gitter

da waren wir

sogar unter dem 30-30er Gitter

mit den Festigkeiten

Also im Wesentlichen bestätigen sich die Ergebnisse aus den Stabversuchen, das kann man glaube ich so sagen.

Genau.

Also man muss noch wissen, dass eben durch das Schweißen geht grundsätzlich Absolutfestigkeit verloren.

In dem Bereich, wo das plastifiziert, natürlich die Polymeranordnung eine andere ist, als da, wo der Stab unverändert ist.

Und da kann man glaube ich als Ergebnis festhalten.

Es ist dadurch nicht sehr viel schlechter geworden, aber es hat es auch nicht gerettet.

Okay.

Ich fand diese, du hattest jetzt gerade diese Längenzahl, die steht jetzt auf deinen Folien jetzt nicht mehr drauf, aber das, was ihr da an Stäben auch jetzt quasi habt generieren können, das waren jetzt wie viele Meter oder Kilometer?

170 Kilometer.

Also bei dem 100%

RC-Anteil hatten wir

126.000 Laufmeter, also

126 Kilometer Laufmeter,

Laufkilometer.

Und bei dem 20% RC,

da hatten wir

80.000 Laufmeter.

Okay.

Das klingt viel, das ist aber

gar nicht so viel, weil in dem Prozess,

in dem

Gitterherstellungsprozess

geht ganz schön viel drauf.

Das sind ja sozusagen

alle Stäbe hintereinander. Du brauchst für

einen Schweißtisch

18 Stäbe, glaube ich, wenn ich nicht ganz

kommt auf die Anlage an, aber es sind so ungefähr 18 Stäbe,

die du da brauchst. Und quer

musst du ja auch, wenn wir nur eine schmale

Breite machen, über die Querrichtung

müssen wir ja die Stäbe ganz legen.

Also insofern so ganz weit kommst du damit nicht.

Ja gut,

okay, es ist schon, aber ich sage mal so,

diese Zahlen, also wenn wir jetzt, ich denke jetzt auch

so ein bisschen in die Richtung, wir haben ja

im Oktober unsere Veranstaltung.

Und ich denke mir,

das wäre ja jetzt letztendlich auch in dem Sinne

zu sagen, man präsentiert

jetzt auch diese Ergebnisse und sagt,

das haben wir daraus wirklich

auch hinbekommen. Und dann sind natürlich solche Zahlen

wie 126 Kilometer oder auch 80

Kilometer, letztendlich

Zahlen, die kann man ja erstmal so bringen und kann

dann ja auch sagen, und daraus können wir im Grunde

genommen, du warst derjenige,

ich gucke jetzt in deine Richtung, Martin, der

gesagt hat, ich will damit im Grunde genommen Gitter

produzieren. Ich will

damit nach außen gehen und ich denke mir,

da sind wir doch jetzt. Also von daher könnten wir

doch jetzt sagen, wir haben jetzt im Grunde genommen,

Frank sagte letztens auf dieser Landtagsveranstaltung

hat ja der Frau Wender gesagt, wir sind durch.

Wir sind kein Haken dran, Marc.

Wir haben unser Ziel erreicht.

Das stimmt im Großen und Ganzen.

Inhaltlich stimmt das.

Wir haben einfach nicht genug

Material. Das liegt nicht daran, dass wir zu blöd

waren beim Herstellen, sondern wir haben einfach

nicht so viel Material, dass wir eine volle

Gitterbreite an Stäben hinkriegen.

Aber ich bin sehr, sehr zuversichtlich, dass wenn wir das auf unserem Versuchsschweißtisch hingekriegt haben, dann geht das auch über die Gitteranlage.

Und dann werden wir voraussichtlich einige hundert Meter Länge, also ein paar hundert Meter, paar groß, 200 Meter vielleicht, vielleicht auch ein bisschen mehr, werden wir eben in rund 50 Zentimeter Breite herstellen können von jedem, von jeder Type.

Das wäre so 100 Quadratmeter.

Ja, muss man mal gucken,

da lehne ich mich jetzt nicht aus dem Fenster,

aber ja, irgendwie sowas, aber eben nur

in dreiviertel Meter weit.

Oder ein Meter weit.

Das ist dann so.

Sonst wären wir mit Material nicht hingekommen.

Wir haben auch jetzt alles, was von

MAS gekommen ist, haben wir im Wesentlichen

aufgearbeitet.

Da ist jetzt bis auf ein paar Krümel, ist nichts mehr übrig.

Okay.

Das, was uns auch dazu bringt, zu der Erkenntnis, im realen Leben wird es wohl noch sehr lange kein 100% RC-Gitter geben, weil die Mengen einfach nicht habhaft sind.

Wenn ich jetzt auch nur, ich sag mal, wenn ich zwei oder drei Rollen machen wollte, dann müsste ich, also wenn wir mal die, man kann es ja vielleicht so Schlumpfnachrithmetik machen, wir haben ungefähr sechs Tonnen reingegeben ins System und haben ungefähr eine Tonne unten rausbekommen an Material.

Ich würde sagen, wenn wir das das nächste Mal machen, dann würde ich denken, wir verlieren nicht drei Stäbe während der Produktion. Das geht noch effizienter. Dann sag ich mal, brauchst du sechs Rollen im Recycling, um eine Rolle rauszukriegen am Ende. Gleiches Format.

und die Verfügbarkeit sehe ich auf mittlere Sicht nicht.

Das heißt, relevanter ist eigentlich sowieso die Variante in hellbeige,

hier Instagram beige, mit einem Recycling-Anteil.

Wir haben bewiesen, und da bin ich sehr froh,

dass es geht im hundertprozentigen Umlauf,

dass man da auch wieder was draus machen kann, was man benutzen kann.

Aber die realistischere Variante ist eben eine prozentuale Zumischung zu Virgin Material.

Ja gut, aber das ist, würde ich jetzt auch erstmal sagen, ist ja auch erstmal ein gutes Ergebnis.

Also dass man sagen kann, da haben wir im Grunde genommen jetzt wirklich, wissen wir jetzt deutlich mehr als vorher

und müssen da uns im Grunde genommen dann natürlich auch der Realität irgendwo beugen.

Das ist dann nun mal so, aber vom Grundsatz her ist ja erstmal dieses Grundziel, was wir ja hatten

und was wir im Grunde genommen ja auch nach wie vor haben, im Grunde genommen ja schon mal auch zu großen Teilen

auch jetzt erst mal erreicht.

Und das, glaube ich, ist ein ganz wichtiger Punkt.

Du siehst bei mir die Sektkorken fliegen.

Ja, aber vom Grundsatz her, weil wir gestern auch noch mal die Information

im Grunde genommen auch bekommen haben, wie die Veranstaltung

oder was wir da vorbereiten sollen für den Oktober oder Ende September,

dann würden wir natürlich das gerne auch entsprechend präsentieren.

Ja, ich denke, das wird gehen.

Also wir hatten ja gesagt, die Handmuster, die wir jetzt an Frank verschickt haben, die hätten wir tatsächlich gerne wieder, weil die einfach nicht repräsentativ sind. Die kann man mal so auf so einer Veranstaltung, kann man die mal hochhalten und kann die zeigen. Alles fein. Aber wenn da irgendeiner, also bevor ich richtige Muster rausgebe, möchte ich den Prozess im Griff haben.

Es ist ja nicht auszuschließen, dass mal irgendeiner so ein Muster nimmt und bei sich mal in eine Prüfmaschine einspannt oder sonstiges damit macht. Dafür kennen wir unsere Wettbewerber ja nun auch gut genug. Das machen wir ja auch nicht anders bei Gelegenheit. Und da möchte ich halt ungern solche Muster im Umlauf haben. Aber im Oktober kriegen wir das sicherlich hin, dass wir was Repräsentatives haben, was man vorzeigen kann und wo man auch irgendwie dann vielleicht sogar was verteilen kann. Das müssen wir mal gucken.
