Ja gut, ich glaube, ums Verteilen geht es gar nicht mal unbedingt, weil diejenigen, die da sind, kommen ja jetzt aus diesem Forschungsbereich.

Die werden sich vielleicht der ein oder andere wird vorbeigucken, aber ich glaube nicht, dass wir das jetzt großartig aus der Hand geben.

Müssten wir jetzt nicht, also ich hätte es gesagt, das sind irgendwelche Exponate, die man zeigt, aber nicht jetzt, um sie weiterzugeben.

Aber das müsstet ihr entscheiden.

Genau. Und das werden wir auf jeden Fall hinkriegen, damit was rauskommt.

Und wenn wir sie im Zweifelsfall nochmal wieder auf unserem Handschweißtisch machen, dann kriegen wir schon was hin.

Uns ist eigentlich mehr daran gelegen, dass wir jetzt auch die Eignung wiederum noch einmal nachweisen. Also Einbaubeschädigungsversuch, Rausziehversuch, was da alles so dran hängt. Also auch die Anwendungsversuche, nicht nur unsere Laborversuche für Zugfestigkeiten und ähnliches, sondern eben auch die geotechnikspezifischen Prüfungen einmal durchzurattern.

zu rattern. Da erwarte ich auch nichts anderes. Also da wird sich möglicherweise im Schärfversuch

und im Herausziehversuch die entsprechend proportional geringere Knotenfestigkeit

widerspiegeln. Aber ansonsten erwarte ich da eigentlich auch keine Überraschungen. Aber dafür

brauchen wir halt auch nochmal Material, dass wir das alles einmal durchnudeln und uns einfach auch

einen Haken dran gemacht haben. Nach dem Motto. Aber dass ich das jetzt richtig verstehe, sind das

jetzt Sachen, die ihr jetzt bei euch macht oder die wir

jetzt im Rahmen des Vorhabens im Grunde genommen

zusammen machen? Oder wie soll man das machen?

Das habe ich noch nicht

entschieden, aber es spricht jetzt so ganz spontan

nicht viel dagegen, das im Rahmen des

Vorhabens gemeinsam zu machen.

Ja.

Wenn ihr da, also ich sage mal, Einbaubeschädigung

können wir nicht. Share-Versuche und sowas können wir machen.

Aus- die Versuche können wir auch machen.

Die können wir selber machen. Also wer

das jetzt ausführt, ist ja auch noch eine zweite Sache.

Die Ergebnisse

daraus, wenn da jetzt nicht eine ganz furchtbare

Katastrophe rauskommt

fällt mir jetzt

gerade kein Grund ein, warum die

nicht veröffentlicht werden sollten, denn die werden

eher für uns sprechen.

Ja

das wäre ja im Grunde genommen

wirklich eine gute

Aufteilung, ein guter Ansatz noch und

in der Form, das müssen wir vielleicht dann mal

gemeinsam überlegen, wie wir da jetzt im Grunde genommen

rangehen und was wir da jetzt noch machen.

Also für mich ist ja jetzt im Grunde

wenn das jetzt soweit, also den Fahrplan

da nochmal zu diskutieren, wäre es so der nächste

Schritt, aber die grundsätzliche Sache

ist, Material jetzt

von MAS und so weiter ist jetzt auch

gar nichts mehr da. Ihr habt ja alles aufgebaut.

Wir haben alles. Wir haben noch

keine Ahnung, lass es noch 10 Kilo irgendwo sein.

Wir haben noch

ich weiß nicht, ich habe 30 Kilo, glaube ich, an den

wie heißt der, hier von

Telalux geschickt.

Der hat da, Herzog, genau.

Der hat da jetzt noch mal

zwei verschiedene Dosierungen

an seinem Marker rein

dosiert. Das wollten wir

eigentlich vor der Gitterproduktion machen.

Hat dann zeitlich nicht mehr geklappt.

Ist aber auch müßig. Also wir werden das jetzt bei uns

nochmal über den Versuchsextruder ziehen.

Er braucht irgendwie 5 oder 6

Gramm, um da nachweisen zu können

dass man das nachweisen kann.

Das werden wir noch machen.

Und ansonsten sind wir blank, was das Material

angeht. Wir haben noch, korrigiert mich

ihr zwei, ich glaube 5 oder 6

Tonnen bei Kockmann stehen.

Aber nur, um jetzt den Versuch nochmal

zu wiederholen, müssen wir halt die ganzen Kosten

Hin- und Her-Transport nochmal reinigen, nochmal abrattern, nochmal durch, nochmal extrudieren und so weiter. Das müssen wir alles nochmal machen und nochmal bezahlen, nur um festzustellen, dass es wieder geht. Also da weiß ich nicht, ob es das wert ist. Also ich weiß nicht genau, dass es mir das nicht wert ist.

Nein, also das hätte ich jetzt, da hätte ich jetzt tatsächlich auch gesagt, das würde ich jetzt mit dem Material nicht unbedingt nochmal wieder machen, wenn wir sagen, wir haben jetzt das Reziklat im Grunde genommen aufgebaut, das ist ja gut, das ist ja dann noch in Ordnung und würde dann eher darüber nachdenken, das war so ein bisschen jetzt auch der Punkt, was wir jetzt mit dem anderen Material, was bei Kockmann da jetzt noch liegt, was wir jetzt im Grunde genommen ja noch in der Diskussion hätten für vielleicht den dritten Versuch, das müssen wir jetzt gleich anschließend nochmal überlegen, was wir damit noch machen.

Aber ich würde jetzt nicht nochmal mit den Ballen, die bei Cockman liegen, da nochmal weiteres anfangen.

Ich neige dazu, die Ballen, die bei Cockman liegen, jetzt zu entsorgen.

Also vielleicht einen behalten als Musterquelle, aber ansonsten den Rest.

Da sehe ich keinen Mehrwert mehr drin im Moment.

Für uns, das habe ich ja schon ein paar Mal gesagt, für uns wäre jetzt interessant den anderen Rohstoff.

Wir haben ja jetzt eine Baustelle, bei der wir Polyester ausbauen.

Das ist diese Bahnbaustelle, meinst du?

Und ohne Fließstoff. Das dürfte alles in allem noch mal dankbarer sein. Hat aber ein paar andere Challenges. Das Material ist für ein Geogitter recht alt. Das hat um die 20 Jahre auf dem Buckel.

auch in vielleicht einer Umgebung

die nicht so zuträglich war.

Also die war auf Rüttelstoppsäulen im weitesten Sinne.

Also es waren verschiedene Varianten

aber war im Grunde immer Zement beteiligt.

Ortbetonsäulen, Rüttelstoppsäulen

und Jet Drouting war, glaube ich, auch noch dabei.

Irgendwie sowas.

Also da könnte durchaus ein bisschen was am Polymer passiert sein.

20 Jahre alt, aber eben im Vergleich sehr sauber.

Also ich habe das gesehen und habe gesagt

Ich habe mich total gewundert, dass das wirklich noch so, dass das schon so alt sein soll, dieses Material.

Ich habe das Fotos gesehen davon und Tim und Antonis waren ja da vor Ort und haben sich das mal angeguckt.

Und das ist ja wirklich, sieht ja wirklich noch sehr sauber aus.

Also gar kein Vergleich zu dem, was wir bisher so kennen.

Und das fände ich natürlich auch nochmal spannend.

Das habe ich gestern auch gesagt, wenn man da jetzt nochmal wirklich einsteigt und überlegt, was man mit dem Material wirklich machen könnte.

Also das Material, das ist jetzt auch keine Betriebsgeheimnisse.

Polyester wird etwas anders behandelt als Polypropylen.

Polypropylen kaufst und verarbeitest das im Wesentlichen.

Bei Polyester geht es um die intrinsische Viskosität, also IV-Wert heißt das.

Das ist im Grunde das Pendant zum MFI.

Und den kann man beeinflussen durch SSP-Nachpolymerisierung.

Solid-State Polymerizing.

Und dieser IV sinkt mit der Zeit wieder ab.

Also es im Grunde beschreibt, wie langkettig die Polymere sind.

Also wenn du Polyester kaufst, dann sind die vergleichsweise kurzkettig und wir kondensieren das dann nochmal hoch, so nennt sich das. Also unter Vakuum, Wärme und Stickstoffumgebung bilden sich noch mehr längere Polymerketten, was dann dankbar ist und das Ganze durch Alterung zerbrechen die aber wieder.

Das heißt, wir müssten, das verhält sich einfach ganz anders.

Das altert wirklich im Gegensatz zu PP, was eigentlich nur unter UV so richtig altert.

PU- und pH-Werte tun ihr Übriges dazu.

Das ist auch nicht gut.

Deswegen setzt man Polyester und nicht so gerne im Kontakt zu Beton ein.

Die Kollegen von Nyska nehmen dafür dann PVA.

Das ist ein bisschen einfacher zu verarbeiten in deren Technik.

Also das erstmal vorweg, das hat eine andere Challenge. Wir müssen jetzt dieses Material zurückbauen, reinigen, extrudieren und müssen dann mal gucken, was der IV-Wert ist und Molekulargewicht und Molekuleingruppen.

und das dann nochmal wieder so hoch kondensieren

dass wir glauben, dass wir es A, verarbeiten können

und B, die geforderten Eigenschaften rauskriegen.

Das ist nochmal eine andere Herausforderung.

Der Ablauf ist ziemlich ähnlich.

Erstmal ausbauen, schreddern, reinigen

bei MIS durch einen Extruder wieder Körnchen draus machen

und danach wird es nochmal spannend.

Und wenn wir das bei uns selber, also wir haben so eine Kondensation, wenn wir das selber machen, dann verlieren wir alleine bei der Einstellung des Prozesses schon anderthalb Tonnen Material.

Das liegt am Prozess. Das heißt, wir sind jetzt gerade auf der Suche nach jemandem, der die gleiche Kondensation durchführen kann in einem etwas anderen Verfahren.

Es gibt da Verfahren, die sind nicht so leistungsfähig, aber dafür kommen die mit kleineren Batchgrößen aus.

Da sind wir jetzt dran. Das wäre jetzt für uns persönlich als Nau der dritte Versuch, den wir machen wollen würden. Wir würden das Polyester durchnudeln und würden sagen, Ausgangsbedingungen sind besser, wenn man das Material anguckt. Es ist weniger feucht, es ist weniger Dreck dran.

Es ist auch Dreck dran, man sollte das nicht unterschätzen, aber es ist deutlich weniger dran. Man hat deutlich weniger falsches Polymer dran. Die Wahrscheinlichkeit, dass da irgendwie ein Fließstoff mit dazwischen ist oder so, ist sehr gering. Dafür eben die Herausforderung hinterher mit der Polymerisierung.
