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Meeting Lab
The direct protocol uses saved Meeting Context meeting.language: de requests
German output and en requests English output, for plain and diarized transcripts
and protocol-only regeneration. Meeting Assistant supplies the same selection to
Whisper. Missing context/language retains German output for older runs. Effective
output language is recorded as output_language in protocol runtime metadata.
Transcript text, authored context, names and speaker mappings are not translated.
Experimentierumgebung zur Entwicklung eines lokalen Diskussionsanalyzers für Meetingtranskripte.
Ziel
Das Meeting Lab dient dazu, Verfahren zur Analyse realer Meetingtranskripte zu entwickeln und zu evaluieren.
Im Mittelpunkt steht nicht die Softwarearchitektur, sondern die Frage:
Wie lässt sich aus einem realen Meeting möglichst zuverlässig strukturiertes Wissen extrahieren?
Meeting Lab ist die experimentelle R&D-Umgebung fuer den zukuenftigen Meeting Assistant. Es dient gleichzeitig als Forschungsplattform, Architektur-Spielwiese, Regressionsframework, Benchmark-Umgebung und Prototypimplementierung. Neue Ideen werden hier untersucht und gegen reale Meeting-Beispiele validiert, bevor sie fuer das Produkt in Betracht kommen.
Der beabsichtigte Reifeprozess ist:
Research idea
->
Meeting Lab experiment
->
Regression tests
->
Stable architecture
->
Meeting Assistant implementation
Nur ausreichend ausgereifte und verifizierte Komponenten sollen in den Meeting Assistant uebernommen werden. Meeting Lab darf bewusst experimentelle Ansaetze und Entwicklungszweige enthalten, die verworfen werden oder nie den Assistant erreichen.
Meeting Assistant und langfristige Produktentwicklung
Der Meeting Assistant ist als Produktionsanwendung vorgesehen. Seine erste oeffentliche Beta soll auf einem stabilen Meeting-Lab-MVP basieren und eine polierte User Experience, Installer, Konfiguration und eine produktionsreife Pipeline bieten. Eine GUI ist optional; experimentelle Funktionen sollen standardmaessig nicht aktiviert sein.
Meeting Lab entwickelt sich unabhaengig weiter und bleibt der langfristige Innovationszweig. Der erwartete Transferpfad lautet:
Meeting Lab Alpha
->
Meeting Lab Beta
->
Meeting Assistant Beta
->
Meeting Assistant Release
Meeting-Assistant-Releases uebernehmen damit gezielt bewaehrte Meeting-Lab- Komponenten, waehrend der Assistant den stabilen Produktzweig bildet.
Grundidee
Klassische Meeting-Zusammenfassungen versuchen, das gesamte Transkript in einem einzigen Schritt zu verstehen und zusammenzufassen.
Das funktioniert bei realen Diskussionen nur eingeschränkt, da Themen häufig
- begonnen,
- unterbrochen,
- später wieder aufgenommen,
- ergänzt oder
- relativiert
werden.
Deshalb verfolgt das Meeting Lab einen mehrstufigen Analyseansatz.
Meeting
↓
Normalisierung
↓
Diskussionsblöcke
↓
Themensegmentierung
↓
Extraktion
↓
Deterministic Canonicalizer
↓
Semantic Consolidator
↓
Canonical Meeting Knowledge
↓
Arbeitsprotokoll / Verteilerprotokoll / Knowledge Objects
Jeder Verarbeitungsschritt löst genau eine klar definierte Aufgabe.
Entwicklungsprinzipien
- Kleine, klar abgegrenzte Verarbeitungsschritte
- Ein Modul = eine Aufgabe
- Deterministische Vorverarbeitung
- Nachvollziehbare Ergebnisse
- Reproduzierbare Experimente
- Lokale Ausführung ohne Cloud-Abhängigkeit
Repository-Struktur
meeting-lab/
├── src/ # Quellcode
├── prompts/ # LLM-Prompts
├── experiments/ # Reproduzierbare Experimente
├── samples/ # Beispieltranskripte
├── tests/ # Tests
├── docs/ # Dokumentation
└── pyproject.toml
Aktuelle Pipeline
Whisper
↓
normalize_transcript.py
↓
chunk_transcript.py
↓
(segment_topics.py)
↓
Extraktoren
↓
Deterministic Canonicalizer
↓
Semantic Consolidator
↓
Canonical Meeting Knowledge
↓
Output-Ansichten
Der aktuelle Architekturmeilenstein trennt deterministische Kanonisierung der Chunk-Extraktionen von semantischer Konsolidierung. Die Kanonisierung validiert und normalisiert Extraktionsobjekte ohne LLM. Semantic Consolidator V0 nutzt das lokale LLM nur fuer konservative facts-only Duplikaterkennung, erhaelt Evidenz und erzeugt noch keine Canonical Meeting Knowledge.
Meeting Context V1 ist als manuell gepflegtes YAML-Geruest dokumentiert und fuer die Chunk-Extraktion implementiert. Die Extraktion kann den Kontext optional validieren, als autoritative Metadaten in den Prompt aufnehmen und minimale Kontext-Provenienz im Extraction JSON speichern. Konsolidierung, Canonical Meeting Knowledge und Rendering sind noch nicht daran angeschlossen.
Als akzeptierte, aber noch nicht implementierte Architektur soll Meeting
Context V2 kuenftig nicht mehr primaer manuell geschrieben werden. Nach Whisper
soll ein Entity-Detection- und User-Confirmation-Schritt unbekannte Namen und
Begriffe sichtbar machen. Bestaetigte Entitaeten werden in einer persistenten
Entity Registry als cross-meeting Wissensquelle mit stabilen internen IDs,
Anzeigenamen und Aliasen gepflegt. Aus Registry, Nutzerbestaetigungen und
Meeting-Metadaten erzeugt ein Meeting Context Builder dann das
meeting-spezifische meeting_context.yaml. Diese YAML-Datei bleibt der
authoritative meeting-spezifische Point of Truth und ein reproduzierbares
Input-Artefakt fuer den jeweiligen Pipeline-Lauf.
Der gemeinsame Extraktionsprompt besteht aktuell aus common.md,
decisions.md und todos.md. Die Todo-Regeln verlangen explizite Zuweisung,
Freiwilligenmeldung oder Annahme, bevor eine verantwortliche Person gesetzt
wird. Meeting Context kann Identitaet, Rolle, Abteilung und Anwesenheit
validieren, begruendet aber niemals Verantwortung. Entscheidungen und Todos
werden nicht aus derselben Proposition doppelt extrahiert; beides wird nur
ausgegeben, wenn eine gruppenweite Entscheidung und eine davon getrennte
Folgeaufgabe vorliegen.
Das Meeting Lab behandelt "das Protokoll" nicht mehr als ein einzelnes Endprodukt. Das konsolidierte Meeting-Wissen ist die Canonical Meeting Knowledge, also die kanonische semantische Repräsentation eines Meetings und die Single Source of Truth für alle nachgelagerten Ausgaben.
Aus dieser Canonical Meeting Knowledge entstehen drei unabhängige Output-Ansichten:
- Working Protocol (
working_protocol.md, Arbeitsprotokoll): relativ vollständig, mit Kontext, Begründungen, Entscheidungen, Aufgaben und offenen Fragen. - Distribution Protocol (
distribution_protocol.md, Verteilerprotokoll): deutlich kürzer, ergebnisorientiert und für Kolleginnen, Management oder Stakeholder geeignet. - Knowledge Objects, dargestellt zum Beispiel als Knowledge-base Entry
(
knowledge_entry.md) oder später strukturiert gespeichert, zum Beispiel alsknowledge_entry.json(Wissensdatenbankeintrag).
Diese Ausgaben sind parallele Renderings desselben semantischen Modells. Das Arbeitsprotokoll ist nicht die Quelle des Verteilerprotokolls, und das Verteilerprotokoll ist nicht die Quelle der Knowledge Objects.
Gerenderte Protokolle sollen normalerweise in der dominanten Sprache des Quelltranskripts beziehungsweise der konsolidierten Meeting Knowledge erstellt werden, sofern keine explizite Ausgabesprache angefordert wurde.
Projektstatus
Aktuell liegt der Schwerpunkt auf der Entwicklung eines modularen Diskussionsanalyzers. Implementiert sind Vorverarbeitung, technisches Chunking, lokale Chunk-Extraktion, Meeting Context V1 fuer die Extraktionsstufe, Canonicalizer V1 als deterministische Vorbereitung der Extraktionsergebnisse und Semantic Consolidator V0 fuer facts-only Duplikaterkennung. Canonical Meeting Knowledge, breitere semantische Synthese, Meeting-Context-Integration in spaetere Stufen und finale Output-View-Renderer sind geplante naechste Schritte.
Canonicalizer V1 kann aus dem Repository heraus so ausgeführt werden:
PYTHONPATH=src .venv/bin/python -m meeting_lab.consolidation.canonicalize \
samples/whisper/meeting_speech_cleaned_chunks \
-o /tmp/canonicalized_extractions.json
Semantic Consolidator V0 kann auf dem Canonicalizer-Output ausgefuehrt werden:
PYTHONPATH=src .venv/bin/python -m meeting_lab.consolidation.consolidate_facts \
samples/benchmarks/canonicalizer_v1/canonicalized_extractions.json \
-o samples/benchmarks/semantic_consolidator_v0 \
--model qwen3.5:9B \
--endpoint http://127.0.0.1:11434/api/generate \
--no-think
Die eigentliche Ausgabeerzeugung ist bewusst der letzte Verarbeitungsschritt.
Ein kompletter repository-nativer Referenzlauf fuer das Progeo-Benchmark kann auf dem Linux AI-PC ohne Codex mit einem Befehl gestartet werden:
python scripts/run_meeting.py \
--input samples/real_live/progeo_meeting/progeo_whispercpp_vulkan_turbo_trimmed_converted.json \
--context samples/real_live/progeo_meeting/meeting_context.yaml \
--model qwen3.5:9b \
--benchmark-label progeo_ai_pc
Die Linux-Einrichtung ist:
python3 -m venv .venv
source .venv/bin/activate
python -m pip install --upgrade pip
python -m pip install -e .
ollama pull qwen3.5:9b
ollama list
ollama ps
ollama ps muss fuer den Referenzlauf leer sein. Details zu Voraussetzungen,
Artefakten, Windows-Beispiel und Vergleich mit dem AI-PC stehen in
docs/run-meeting.md.
Lizenz
Noch nicht festgelegt.
Successful protocols are retained in protocol/generations/NNN/ with their exact
prompt, transcript input, response, model/runtime metadata and Meeting Context.
Relative compatibility symlinks resolve through protocol/current, which is
replaced atomically only after a complete record is written. Failed regeneration
keeps the previous protocol, diagnostics and context. Legacy regular files are
snapshotted before conversion. Publication is serialized with a local file lock.
Read current once when inspecting a consistent multi-file snapshot. Copy whole
run directories preserving relative symlinks. Process interruption may leave an
unreferenced record or temporary directory, never a partial current generation.
This local POSIX-filesystem contract does not promise power-loss durability or
network-filesystem transaction semantics.