Add a repository-native runner for reproducible Meeting Lab benchmark runs on machines without Codex. The runner: - validates normalized Whisper input and Meeting Context - checks Ollama availability and the requested model - rejects preloaded Ollama models by default for clean benchmarks - supports an explicit --allow-loaded-models override - uses the selected production configuration: - qwen3.5:9b - target_chars=4500 - max_chars=5500 - min_chars=2500 - overlap_blocks=0 - think=false - temperature=0 - num_ctx=32768 - executes the complete current pipeline - creates unique benchmark output directories - preserves artifacts up to failure - records runtime, environment and validation metadata - writes working_protocol.md only when the renderer contract passes Add focused mocked tests and Linux-first setup documentation for the AI-PC. The runner does not include Whisper execution.
Meeting Lab
Experimentierumgebung zur Entwicklung eines lokalen Diskussionsanalyzers für Meetingtranskripte.
Ziel
Das Meeting Lab dient dazu, Verfahren zur Analyse realer Meetingtranskripte zu entwickeln und zu evaluieren.
Im Mittelpunkt steht nicht die Softwarearchitektur, sondern die Frage:
Wie lässt sich aus einem realen Meeting möglichst zuverlässig strukturiertes Wissen extrahieren?
Neue Ideen werden zunächst hier experimentell umgesetzt. Erst wenn sich ein Ansatz bewährt hat, wird er in den eigentlichen Meeting Assistant übernommen.
Grundidee
Klassische Meeting-Zusammenfassungen versuchen, das gesamte Transkript in einem einzigen Schritt zu verstehen und zusammenzufassen.
Das funktioniert bei realen Diskussionen nur eingeschränkt, da Themen häufig
- begonnen,
- unterbrochen,
- später wieder aufgenommen,
- ergänzt oder
- relativiert
werden.
Deshalb verfolgt das Meeting Lab einen mehrstufigen Analyseansatz.
Meeting
↓
Normalisierung
↓
Diskussionsblöcke
↓
Themensegmentierung
↓
Extraktion
↓
Deterministic Canonicalizer
↓
Semantic Consolidator
↓
Canonical Meeting Knowledge
↓
Arbeitsprotokoll / Verteilerprotokoll / Knowledge Objects
Jeder Verarbeitungsschritt löst genau eine klar definierte Aufgabe.
Entwicklungsprinzipien
- Kleine, klar abgegrenzte Verarbeitungsschritte
- Ein Modul = eine Aufgabe
- Deterministische Vorverarbeitung
- Nachvollziehbare Ergebnisse
- Reproduzierbare Experimente
- Lokale Ausführung ohne Cloud-Abhängigkeit
Repository-Struktur
meeting-lab/
├── src/ # Quellcode
├── prompts/ # LLM-Prompts
├── experiments/ # Reproduzierbare Experimente
├── samples/ # Beispieltranskripte
├── tests/ # Tests
├── docs/ # Dokumentation
└── pyproject.toml
Aktuelle Pipeline
Whisper
↓
normalize_transcript.py
↓
chunk_transcript.py
↓
(segment_topics.py)
↓
Extraktoren
↓
Deterministic Canonicalizer
↓
Semantic Consolidator
↓
Canonical Meeting Knowledge
↓
Output-Ansichten
Der aktuelle Architekturmeilenstein trennt deterministische Kanonisierung der Chunk-Extraktionen von semantischer Konsolidierung. Die Kanonisierung validiert und normalisiert Extraktionsobjekte ohne LLM. Semantic Consolidator V0 nutzt das lokale LLM nur fuer konservative facts-only Duplikaterkennung, erhaelt Evidenz und erzeugt noch keine Canonical Meeting Knowledge.
Meeting Context V1 ist als manuell gepflegtes YAML-Geruest dokumentiert und fuer die Chunk-Extraktion implementiert. Die Extraktion kann den Kontext optional validieren, als autoritative Metadaten in den Prompt aufnehmen und minimale Kontext-Provenienz im Extraction JSON speichern. Konsolidierung, Canonical Meeting Knowledge und Rendering sind noch nicht daran angeschlossen.
Als akzeptierte, aber noch nicht implementierte Architektur soll Meeting
Context V2 kuenftig nicht mehr primaer manuell geschrieben werden. Nach Whisper
soll ein Entity-Detection- und User-Confirmation-Schritt unbekannte Namen und
Begriffe sichtbar machen. Bestaetigte Entitaeten werden in einer persistenten
Entity Registry als cross-meeting Wissensquelle mit stabilen internen IDs,
Anzeigenamen und Aliasen gepflegt. Aus Registry, Nutzerbestaetigungen und
Meeting-Metadaten erzeugt ein Meeting Context Builder dann das
meeting-spezifische meeting_context.yaml. Diese YAML-Datei bleibt der
authoritative meeting-spezifische Point of Truth und ein reproduzierbares
Input-Artefakt fuer den jeweiligen Pipeline-Lauf.
Der gemeinsame Extraktionsprompt besteht aktuell aus common.md,
decisions.md und todos.md. Die Todo-Regeln verlangen explizite Zuweisung,
Freiwilligenmeldung oder Annahme, bevor eine verantwortliche Person gesetzt
wird. Meeting Context kann Identitaet, Rolle, Abteilung und Anwesenheit
validieren, begruendet aber niemals Verantwortung. Entscheidungen und Todos
werden nicht aus derselben Proposition doppelt extrahiert; beides wird nur
ausgegeben, wenn eine gruppenweite Entscheidung und eine davon getrennte
Folgeaufgabe vorliegen.
Das Meeting Lab behandelt "das Protokoll" nicht mehr als ein einzelnes Endprodukt. Das konsolidierte Meeting-Wissen ist die Canonical Meeting Knowledge, also die kanonische semantische Repräsentation eines Meetings und die Single Source of Truth für alle nachgelagerten Ausgaben.
Aus dieser Canonical Meeting Knowledge entstehen drei unabhängige Output-Ansichten:
- Working Protocol (
working_protocol.md, Arbeitsprotokoll): relativ vollständig, mit Kontext, Begründungen, Entscheidungen, Aufgaben und offenen Fragen. - Distribution Protocol (
distribution_protocol.md, Verteilerprotokoll): deutlich kürzer, ergebnisorientiert und für Kolleginnen, Management oder Stakeholder geeignet. - Knowledge Objects, dargestellt zum Beispiel als Knowledge-base Entry
(
knowledge_entry.md) oder später strukturiert gespeichert, zum Beispiel alsknowledge_entry.json(Wissensdatenbankeintrag).
Diese Ausgaben sind parallele Renderings desselben semantischen Modells. Das Arbeitsprotokoll ist nicht die Quelle des Verteilerprotokolls, und das Verteilerprotokoll ist nicht die Quelle der Knowledge Objects.
Gerenderte Protokolle sollen normalerweise in der dominanten Sprache des Quelltranskripts beziehungsweise der konsolidierten Meeting Knowledge erstellt werden, sofern keine explizite Ausgabesprache angefordert wurde.
Projektstatus
Aktuell liegt der Schwerpunkt auf der Entwicklung eines modularen Diskussionsanalyzers. Implementiert sind Vorverarbeitung, technisches Chunking, lokale Chunk-Extraktion, Meeting Context V1 fuer die Extraktionsstufe, Canonicalizer V1 als deterministische Vorbereitung der Extraktionsergebnisse und Semantic Consolidator V0 fuer facts-only Duplikaterkennung. Canonical Meeting Knowledge, breitere semantische Synthese, Meeting-Context-Integration in spaetere Stufen und finale Output-View-Renderer sind geplante naechste Schritte.
Canonicalizer V1 kann aus dem Repository heraus so ausgeführt werden:
PYTHONPATH=src .venv/bin/python -m meeting_lab.consolidation.canonicalize \
samples/whisper/meeting_speech_cleaned_chunks \
-o /tmp/canonicalized_extractions.json
Semantic Consolidator V0 kann auf dem Canonicalizer-Output ausgefuehrt werden:
PYTHONPATH=src .venv/bin/python -m meeting_lab.consolidation.consolidate_facts \
samples/benchmarks/canonicalizer_v1/canonicalized_extractions.json \
-o samples/benchmarks/semantic_consolidator_v0 \
--model qwen3.5:9B \
--endpoint http://127.0.0.1:11434/api/generate \
--no-think
Die eigentliche Ausgabeerzeugung ist bewusst der letzte Verarbeitungsschritt.
Ein kompletter repository-nativer Referenzlauf fuer das Progeo-Benchmark kann auf dem Linux AI-PC ohne Codex mit einem Befehl gestartet werden:
python scripts/run_meeting.py \
--input samples/real_live/progeo_meeting/progeo_whispercpp_vulkan_turbo_trimmed_converted.json \
--context samples/real_live/progeo_meeting/meeting_context.yaml \
--model qwen3.5:9b \
--benchmark-label progeo_ai_pc
Die Linux-Einrichtung ist:
python3 -m venv .venv
source .venv/bin/activate
python -m pip install --upgrade pip
python -m pip install -e .
ollama pull qwen3.5:9b
ollama list
ollama ps
ollama ps muss fuer den Referenzlauf leer sein. Details zu Voraussetzungen,
Artefakten, Windows-Beispiel und Vergleich mit dem AI-PC stehen in
docs/run-meeting.md.
Lizenz
Noch nicht festgelegt.